Monika Walerowicz

Monika Walerowicz

Monika Walerowicz schloss 1997 ihr Gesangsstudium in ihrer polnischen Heimatstadt Bromberg mit Auszeichnung ab und promovierte dort 2001. Sie gewann u.a. den 1. Preis beim Warschauer Internationalen Wettbewerb Moniuszko, den Grand Prix Paderewski in Bromberg, den 1. Preis beim Ada Sari Wettbewerb Nowy Sacz, wo sie zudem mit fünf Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, sowie einen Sonderpreis und Stipendium des Internationalen Gesangswettbewerbs »Francisco Viñas« in Barcelona. Erste Auftritte führten die Mezzosopranistin auf die Bühnen der Staatsoper Łodz, der Staatsoper Stettin (Hänsel) und der Staatsoper Bromberg (Carmen, Jadwiga in Moniuszkos »Das Gespensterschloss«). 2002 sang sie erstmals Cherubino in »Die Hochzeit des Figaro« in Porto. Aus der erfolgreichen Teilnahme beim Münchner ARD-Wettbewerb 2003 ergaben sich Gastengagements als Carmen und Eboli am Landestheater Linz. 2004 wechselte Monika Walerowicz ins Ensemble des Staatstheaters Kassel, wo sie u.a. als Dejanira in »Hercules«, Muse in »Hoffmanns Erzählungen « und  in Rossinis »Italiana« auf der Bühne stand. Von dort kam sie zur Spielzeit 2009/10 als Ensemblemitglied an die Staatsoper Hannover, wo sie bereits mit Gastauftritten als Carmen und Eboli gefeiert worden war. Monika Walerowicz arbeitete mit Regisseuren wie Stefan Herheim, Dietrich Hilsdorf, Dominique Mentha, Gabriele Rech und Dirigenten wie Howard Arman, Wolfgang Bozic, Adam Fischer, Rainer Mühlbach, Marc Piollet und Roberto Paternostro. Mit ihren wichtigsten Partien gastierte Monika Walerowicz an zahlreichen Opernhäusern im deutschsprachigen Raum: als Carmen in Koblenz, Linz, Mainz, Oldenburg und Trier; als Eboli in Linz, Nürnberg und Wiesbaden; als Rossinis Isabella (»Die Italienerin in Algier«) in Bonn und Essen. In der aktuellen Saison debütiert sie in Hannover als Dorabella in »Così fan tutte« und steht erneut als Carmen und Eboli auf der Bühne der Staatsoper Hannover.