> Hübsch hässlich

Hübsch hässlich

Ein Opern-Thriller von Karin Rehnqvist für Kinder

Junge Oper

Libretto von Kerstin Klein-Perski

Deutsche Übersetzung von Gisela Gronemeyer

Ab 10 Jahren

Premiere am 11. Januar 2012

Michael Chacewicz, Denise Fischer – © Daniel KunzfeldDenise Fischer, Neele Kramer – © Daniel KunzfeldDenise Fischer, Neele Kramer – © Daniel kDenise Fischer, Michael Chacewicz – © Daniel KunzfeldDenise Fischer, Neele Kramer – © Daniel KunzfeldMichael Chacewicz – © Daniel KunzfeldDenise Fischer, Neele Kramer – © Daniel KunzfeldMichael Chacewicz – © Daniel KunzfeldSandra Fechner, Denise Fischer – © Daniel KunzfeldNeele Kramer, Denise Fischer – © Daniel KunzfeldDenise Fischer – © Daniel KunzfeldNeele Kramer, Denise Fischer – © Daniel KunzfeldDenise Fischer, Sandra Fechner – © Daniel KunzfeldSandra Fechner – © Daniel Kunzfeld

Bella ist ein junges Mädchen, und wenn es nach ihrer Mutter ginge, wäre ihr Name Programm. Sie soll schön und artig sein, vor allem weil die Mutter wieder heiraten will. Und da soll das »süße Püppchen« doch dem künftigen Stiefvater gefallen. Doch Bella will gar keinen neuen Vater, und sie will sich schon gar nicht für die Hochzeit herausputzen, wie es ihre Mutter von ihr verlangt. In ihrer Verzweiflung ruft sie ihren verstorbenen Vater, der sie zu sich holen soll. Stattdessen erscheint der merkwürdige Thorko, der sie in die unheimliche Traumwelt Pappaloniens lockt. Sie landet in der Schönheitsschule der uralten Gräfin Mammalia, die aus ihr ein adrettes und wohlerzogenes Mädchen zu machen verspricht. Aber bald schon findet Bella heraus, dass die Gräfin in Wahrheit ein Vampir ist, der sich von der Schönheit der Schülerinnen ernährt, um sich selbst ewige Schönheit und Jugend zu sichern. Bella verbündet sich daher mit der Tochter der Gräfin, einem hässlichen und ungezogenen Mädchen, und gemeinsam gelingt es ihnen, die Macht der Gräfin und Thorkos zu brechen und aus der Falle dieser Schönheitsschule zu entfliehen. Mit ihrer neuen Freundin in die reale Welt zurückgekehrt, kann Bella nun selbst entscheiden, wie sie sein möchte, egal ob es der Mama gefällt: mal nett, mal garstig – mal hübsch, mal hässlich. Man kann eben vieles sein. Befreit von dem Zwang, immer nur den Erwachsenen zu Willen zu sein, kann sie jetzt auch entspannt der Hochzeit ihrer Mutter entgegensehen.

Karin Rehnqvist gehört zu den bekanntesten zeitgenössischen Komponistinnen Schwedens. Ihr Schaffen umfasst Chormusik, Kammermusik und sinfonische Werke, wobei die Verbindung von neuer Musik und traditioneller schwedischer Folklore typisch für ihre Kompositionen ist. In ihrer 1999 entstandenen Kinderoper Hübsch hässlich behandelt sie das Thema der Selbstfindung junger Menschen, die mit den Forderungen der Erwachsenenwelt nach gutem Benehmen und gefälligem Äußeren konfrontiert werden. Unterhaltsam und intelligent, mit einer ungewöhnlichen Musik voller grotesker Effekte, wird die Geschichte einer Emanzipation aus der Fremdbestimmtheit der Eltern und eine abenteuerliche Entdeckungsreise zum eigenen Ich erzählt.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Hannoverschen Volksbank.

Video

Theaterpädagogische Angebote

Ein Formular für die Kartenbestellung für Schulklassen unter kasse@staatstheater-hannover.de oder Fax (0511) 9999 1999 finden Sie hier.

 

Musiktheaterpädagogische Angebote für Lehrer erhalten Sie unter

eva.harrison@staatstheater-hannover.de oder Telefon (0511) 9999 1085.