Seit 1983 war Klaus Schreiber an verschiedenen renommierten deutschen Bühnen tätig. Am Schauspielhaus Bochum, Thalia Theater Hamburg, Staatstheater Stuttgart und Düsseldorfer Schauspielhaus arbeitete er u.a. mit Jürgen Flimm, Franz Xaver Kroetz, Katharina Thalbach, Robert Wilson, Dietrich Hilsdorf, Martin Kusej, Wilfried Minks, Daniel Karasek, Jérome Savary, Andrea Breth.
Er spielte die großen klassischen Rollen wie den Hermann in Kleists »Hermannsschlacht«, Alwa in Wedekinds »Lulu« oder Geßler in Schillers »Wilhelm Tell« und arbeitete von 1990 bis 1997 in den Produktionen »The Black Rider« mit Tom Waits und William S. Burroughs und in »Poetry« mit Lou Reed, die in New York, Paris, Amsterdam, Wien, Genua und bei der Weltausstellung in Sevilla gastierten.
Die Rolle des Mackie Messer in »Die Dreigroschenoper« von Brecht/Weill spielte er in über 100 Vorstellungen in vier verschiedenen Inszenierungen an verschiedenen deutschen Bühnen.
Nach seinem Debüt im Kinofilm »Stammheim«, arbeitete Klaus Schreiber seit 1999 zunehmend für Film und Fernsehen, drehte für die BBC, Fernsehfilme, verschiedene Serien und »Tatorte« u.a. mit Olaf Kreinßen, Erwin Keusch, Dominik Reding, Samir, Christine Kabisch und Martin Gies. Im Kinofilm »Das Wunder von Bern« arbeitet er mit Sönke Wortmann, mit dem er in 2006 den »Ein Euro Clip« gedreht hat. (Buch und Regie: Klaus Schreiber)
Klaus Schreiber hat ein Jahr an der Regie-Schule bei Jürgen Flimm in Hamburg unterrichtet, drei Jahre als Schauspieldozent an der Folkwanghochschule in Essen und leitet seit 2007 Kurse an der Theaterschule Berlin.
Seit 2007 arbeitet er wieder vermehrt an deutschen Bühnen, u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus in »Marija« von Isaak Babel und in »Wissen Sie, wie man Töne reinigt? Satisfaction.« an der Staatsoper Berlin mit.
2011 erhielt Klaus Schreiber für seine Theaterstück »Raum ohne Fenster« den Augsburger Dramatikerpreis und »socail flat« den Stuttgarter Autorenpreis.