Alice im Wunderland
Pressestimmen zu »Alice im Wunderland«
Tür an Tür mit Alice
Jenseits von Hollywood: Jörg Mannes inszeniert »Alice im Wunderland« als effektvolles Tanzstück
Jörg Mannes hat Lewis Carrolls »Alice im Wunderland« als Ballett inszeniert und sich damit der äußerst schwierigen Aufgabe gestellt, den vor Spielereien mit Worten, Logik und Satire strotzenden Roman in Bewegungssprache zu übersetzen. Der Chef des niedersächsischen Staatsballetts schafft den Spagat mithilfe seines einfallsreichen Bühnenbildners Florian Parbs, dem phantasievollen Kostümdesign von Alexandra Pitz und den optischen Highlights des Videokünstlers Philipp Contag-Lada. (...) Die Inszenierung lässt inhaltlich nichts vermissen, sind doch die populärsten Figuren und Szenen, wie etwa die Begegnung mit der Raupe, der Grinsekatze und der »verrückten Teegesellschaft« mit dem Hutmacher Teil des Geschehens. (...) Mannes »Alice im Wunderland« ist kein ausgewiesenes Kinderstück in Weihnachtsmärchenmanier, aber auch keins nur für Erwachsene. Es geht, wie bei Caroll, um Kindlichkeit.
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14.11.2011 + Hannoversche Allgemeine Zeitung + Kerstin Hergt +
Im gischtwogenden Tränenmeer
Hinreißend geschmeidig interpretiert das Staatsorchester unter Toshiaki Murakami, treibt die in ihrer Ruhe verstörende Musik federleicht melancholisch jenseits von Raum und Zeit, befeuert dabei immer nuancen- und ausdrucksreich die Tanzgestik – und funktioniert auch als pubertärer Erweckungs-Soundtrack, animiert nämlich Grinsekatze und Alice zu einem durchaus erotischen Pas de deux – mit doktorspielerischem untern den Rock gucken, lustvollem Anpacken, Fallenlassen in die Arme des anderen. Zum Finale wirbelt das ganze Trieb-Getier um Alice herum, bedrängt sie, so dass das einzige, genau in diesem Moment gesprochene Worte des Abends, »Nein!«, als Ausdruck erwachter sexueller Selbstbestimmung, entwickeltem Widerspruchsgeist, gewachsenem Selbstbewusstsein zu deuten wäre.
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11.2011 + www.die-deutsche-buehne.de + Jens Fischer +
Sprünge von fast schwereloser Kraft
Entstanden ist ein Ballettabend, an dem man sich wieder einmal an klassischen Bewegungsabläufen, an graziösen Pirouetten und an raumgreifenden Sprüngen von fast schwereloser Kraft erfreuen kann. Springlebendig im wahrsten Sinne des Wortes. Mannes nutzt virtuos die vielfältigen Möglichkeiten, die ihm der Tanz bietet, spielt mit Licht und Schatten und mit Groß und Klein, bündelt Szenen, vereinzelt sie zu ausdrucksstarken Soli und fügt seine Tänzer wieder zu wirbelnden Gruppen mit unterschiedlichen Tanzsequenzen zusammen. (...) Alexandra Pitz hat dazu mit viel Fantasie aufwändige Kostüme geschaffen, die Individualität hervorheben und die Poesie des Geschehens betonen, ohne die tänzerische Bewegungsfreiheit einzuschränken. (...) Mit Werken von Erik Satie und Antonin Dvořák hat Jörg Mannes die Musik mit viel Gefühl ausgesucht. Unter der musikalischen Leitung von Toshiaki Murakami gelingen dem Niedersächsichen Staatsorchester und der Pianistin Alexandra Goloubitskaia zauberhafte Klangwirkungen, die so recht geeignet sind, den traumhaften Charakter der Geschichte zu verstärken. Begeisterter, langanhaltender Beifall am Schluss.
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15.11.2011 + Cellesche Zeitung + Hartmut Jakubowsky +
Schräg! Herzkönigin tanzt mit Bart an
Rhönräder wirbeln über die Bühne, es gibt Schattenspiele, beeindruckende Projektionen. (...) Dem Publikum gefiel’s: Monsterapplaus!
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14.11.2011 + Bild + Janus Baumann +
Tanz im Buchstaben-Wunderland
Viel Beifall für »Alice im Wunderland« in der Oper
Manchmal ist es im Ballett wie im Kino, man freut sich einfach an wunderschönen Bildern. (...) Wer magische Momente im Theater mag, ist hier richtig. Jörg Mannes hat das Weltmärchen »Alice im Wunderland« in eine bildschöne Choreografie verwandelt, die die vielen seit Kindertagen bekannten Motive und Figuren aufnimmt.
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14.11.2011 + Neue Presse + Henning Queren +