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La voix humaine (Die menschliche Stimme)

Oper in einem Akt von Francis Poulenc

Arantxa Armentia – © Daniel KunzfeldArantxa Armentia – © Daniel KunzfeldArantxa Armentia – © Daniel KunzfeldArantxa Armentia – © Daniel KunzfeldArantxa Armentia – © Daniel KunzfeldArantxa Armentia – © Daniel KunzfeldArantxa Armentia – © Daniel KunzfeldArantxa Armentia – © Daniel Kunzfeld

Eine Frau in einem Zimmer. Ihr einziger Gesprächspartner ist unsichtbar, denn sie spricht mit ihm am Telefon. Die mit »die menschliche Stimme« universell benannte Figur in Francis Poulencs auf einen Akt konzentrierter Oper La voix humaine leidet an der Einsamkeit, die der technische Fortschritt in die vermittelten menschlichen Beziehungen bringt. Immer wieder bricht die Verbindung ab. Mangels des Blicks ins Gesicht des Gegenübers ist man sich der Ehrlichkeit der Worte nie sicher. Zwischen Ruhe und Verzweiflung, Koketterie und Flehen entwickelte Jean Cocteau 1930 das Drama eines letzten Gesprächs, in dem das Ende einer Beziehung zwischen einer Frau und einem Mann im wahrsten Sinne des Wortes verhandelt wird. Poulencs Vertonung für Orchester und Singstimme wurde 1959 an der Pariser Opéra Comique uraufgeführt. Die intime Fassung für Sopran und Klavier, in der das Stück an der Staatsoper Hannover gegeben wird, ist nur sehr selten zu hören und findet in der Cumberlandschen Galerie einen atmosphärischen Aufführungsraum.