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Kiss me, Kate

Musical von Cole Porter

Musical Comedy in zwei Akten von Samuel und Bella Spewack (1948)
Deutsch von Gunter Neumann
Neufassung von Peter Lund
Neue Orchestration von Don Sebesky

(Broadway 1999)

Premiere am 8. September 2012 im Theater am Aegi

öffentliche Generalprobe | Do 06.09.12 | 18:30 | Theater am Aegi

Ballett, Michael Chacewicz – © Jörg LandsbergFrank Wöhrmann, Nicole Rößler, Julie-Marie  Sundal, Michael Chacewicz, Eric Rentmeister, Julia Klotz – © Jörg LandsbergJulia Klotz, Ulrich Allroggen, Frank Wöhrmann, Eric Rentmeister – © Jörg LandsbergNicole Rößler, Julie-Marie Sundal, Julia Klotz,  Ulrich Allroggen – © Jörg LandsbergGero Wendorff, Julia Klotz, Ulrich Allroggen,  Nicole Rößler – © Jörg LandsbergBallett, Julia Klotz, Gero Wendorff – © Jörg LandsbergBallett, Frank Wöhrmann, Michael Chacewicz, Eric Rentmeister – © Jörg LandsbergNicole Rößler, Julia Klotz – © Jörg LandsbergUlrich Allroggen, Edgar Schäfer, Nicole Rößler – © Jörg LandsbergUlrich Allroggen, Nicole Rößler – © Jörg LandsbergUlrich Allroggen, Nicole Rößler – © Jörg LandsbergUlrich Allroggen, Nicole Rößler – © Jörg LandsbergUlrich Allroggen, Nicole Rößler – © Jörg LandsbergEdward Mout, Ulrich Allroggen, Daniel Eggert – © Jörg LandsbergMichael Chacewicz, Ballett – © Jörg Landsberg

Wenn sich im Theater Rolle und Privates vermischen, sind Komplikationen vorprogrammiert. So geht es auch dem Regisseur, Schauspieler und Leiter einer finanziell angeschlagenen Theatertruppe Fred Graham. Mit einer Version von Shakespeares Komödie »Der Widerspenstigen Zähmung« will er es noch einmal wissen. Die Hauptrolle der Kate besetzt er mit Lilli Vanessi, ehemaliger Star der Truppe und seine Exfrau. Auch Lilli träumt von einem glamourösen Comeback, nachdem sie sich zwischenzeitlich einer mehr oder weniger erfolgreichen Hollywood-Karriere gewidmet hatte. Am Abend der Premiere werden backstage letzte Dinge geklärt, z. B. die Applausordnung, das passende Make-up, und vor allem: die noch immer schwelende Liebesbeziehung zwischen Fred und Lilli. Freds Blumen für die zweite Hauptdarstellerin der Show, Lois, mit der er angebändelt hat, landen aus Versehen in Lillis Garderobe. Lilli hält sie zunächst für ein Versöhnungszeichen ihres Ex und alte Gefühle werden wach. Doch als sich herausstellt, für wen die Blumen tatsächlich waren, wird aus einer harmlosen Bühnenprügelei eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit. Lilli weigert sich infolge ihrer Blessuren, weiterzuspielen. Doch die Show muss weiter gehen und so greift Fred zu harten Mitteln und bewegt Lilli mithilfe zweier Ganoven zum Bleiben ... Trotz weiterer Komplikationen und Katastrophen an diesem Abend endet jedoch zu guter Letzt nicht nur die Aufführung, sondern auch die Liebesgeschichte zwischen Fred und Lilli mit einem Happy End.

Eine berühmte Stückvorlage, eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, absurde Situationskomik, bühnenwirksam inszenierte Theaterklischees und vor allem die mitreißenden Songs von Cole Porter sind die Zutaten, die »Kiss me, Kate« zu einem der erfolgreichsten Broadway-Musicals überhaupt gemacht haben. Seine Musik verbindet verschiedene amerikanische Unterhaltungsmusiken der 1930er und 40er Jahre wie den Jazz und den Swing mit dem amerikanischen Vaudeville und Einflüssen der europäischen Operette. Mit ihm landete Cole Porter 1948 einen Riesenerfolg, der bis heute nicht nur in Amerika, sondern vor allem auch in Deutschland anhält. Songs wie »Too darn hot, Brush up Your Shakespeare« oder »So in love« gehören zu den berühmtesten Porter-Songs. Cole Porter schuf mit »Kiss me, Kate« ein Erfolgsmodell des amerikanischen Musicals. Schon mit »Anything Goes« wurde er weltberühmt und unter anderem neben Irving Berlin einer der wichtigsten Komponisten des amerikanischen Showgeschäfts.

Nach dem großen Erfolg von »My Fair Lady« inszeniert Bernd Mottl mit »Kiss me, Kate« in Hannover erneut ein Hauptwerk des amerikanischen Broadway-Musicals. Zuvor war an der Staatsoper bereits seine Inszenierung von Turnages »Greek« im Ballhof Eins zu sehen. Der Regisseur widmet sich sowohl dem Schauspiel als auch dem Musiktheater und inszenierte zuletzt unter anderem an der Oper Köln (»Die Csardasfurstin«, »Il ritorno d'Ulisse in patria«), am Theater Erfurt (»Orpheus in der Unterwelt«) und am Theater St. Gallen (»Die Zauberflöte«).

Video
Pressestimmen

Leitungsteam

Musikalische Leitung
Benjamin Reiners
Inszenierung
Bernd Mottl
Choreographie
Kinsun Chan
Bühne
Anja Jungheinrich
Kostüme
Nicole von Graevenitz
Choreinstudierung
Dan Ratiu
Dramaturgie
Katharina Ortmann

Besetzung

Fred Graham (Petruchio)
Ulrich Allroggen
Lilli Vanessi (Katherine)
Nicole Rößler
Bill Calhoun (Lucentio)
Gero Wendorff
Lois Lane (Bianca)
Julia Klotz
Harry Trevor (Baptista)
Edgar Schäfer
Hattie, Lillis Garderobiere
Julie-Marie Sundal
Paul, Freds Garderobier
Michael Chacewicz
Harrison Howell
Roland Wagenführer
Erster Ganove
Edward Mout
Zweiter Ganove
Daniel Eggert
Gremio, erster Freier
Eric Rentmeister
Hortensio, zweiter Freier
Frank Wöhrmann

Chor der Staatsoper Hannover
Ballett der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Theaterpädagogische Angebote

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