Oper > Dirigenten & Pianisten > Nussknacker und Mausek... Nussknacker und Mausekönig Ballett von Jörg Mannes nach der gleichnamigen Erzählung (1816) von E.T.A. Hoffmann Premiere am 5. Dezember 2009 Wiederaufnahme am 6. Dezember 2011 Marie, wie das Mädchen in E.T.A. Hoffmanns phantastischer Erzählung heißt, bewegt sich in der Realität ihres Elternhauses genauso selbstverständlich wie in ihren Träumen und in der Welt, die ihr der Pate Drosselmeier mit seinem »Märchen von der harten Nuss« eröffnet. Ihre Phantasie erschließt ihr einen neuen Kosmos, voller ungeahnter Möglichkeiten und Begegnungen mit eigentümlichen Wesen. Während Marie im realen Leben als kleines, verspieltes Kind mit schwacher Konstitution und ganz von der Mutter abhängig erscheint, erlebt sie sich in ihrer Parallelwelt als eigenständig, stark, mutig und abenteuerlustig. Sie erfährt durch ihre Phantasie die Erweiterung ihrer persönlichen Kompetenz und ihres Wissens um die Dinge, die sie umgeben,
»Der Nussknacker« wurde im Dezember 1892 am Marijinski-Theater in Sankt Petersburg uraufgeführt, das damals über eine hervorragende Compagnie – unter dem Ballettmeister Marius Petipa – verfügte. Das Libretto basiert auf E.T.A. Hoffmanns phantastischer Erzählung »Nussknacker und Mausekönig«, die Musik schrieb Peter Iljitsch Tschaikowsky, der damit sein letztes – und später erfolgreichstes – Bühnenwerk schuf. Die Handlung des Nussknacker-Balletts ist der literarischen Vorlage sehr frei
Nach »Cinderella« nimmt sich Jörg Mannes jetzt dem beliebtesten Märchen der Ballettgeschichte an, ohne es zu einer reinen »Zuckermandel-Feerie« machen zu wollen, wie Tschaikowsky selbst eher abschätzig sagte. Er liest die Vorlage von E.T.A. Hoffmann
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