Gustav Mahlers 2. Sinfonie

Zum Abschluss seiner letzten Konzertsaison als GMD in Hannover dirigiert Ivan Repušić Mahlers Zweite – ein Werk, mit dem der junge Sinfoniker höchste Ansprüche an sich, das Publikum und die Musiker stellte. Nach der viersätzigen Ersten folgte ein monumentales fünfsätziges Werk. In die große sinfonische Form integrierte er verschiedene musikalische Gattungen: eine sinfonische Dichtung als Kopfsatz, ein Lied ohne Worte aus »Des Knaben Wunderhorn« für den 3. Satz, sein Orchesterlied »Urlicht« als 4. Satz und – frei nach Beethovens Neunter – ein großes Chorfinale.

Klanglich und dynamisch geht Mahler in die Extreme: mit großer Instrumentalbesetzung des fast 100-kopfigen Orchesters mit Fernorchester, zwei Solistinnen und Chor. Und auch programmatisch greift Mahler nach dem Tiefsten und Höchsten zugleich. Er spannt den Bogen von der erschütternden Totenfeier für einen gestorbenen Helden bis zum hymnisch besungenen Glauben an Auferstehung und Erlösung. Die Auferstehungssinfonie bedeutete für Gustav Mahler den Durchbruch als Komponist und war seine zu Lebzeiten beim Publikum beliebteste und meistgespielte Sinfonie.

 

Mit: Dorothea Maria Marx (Sopran) und Julie-Marie Sundal (Alt)

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Chor und Extrachor der Staatsoper Hannover (Einstudierung: Lorenzo Da Rio)

Dirigent: Ivan Repušić

 

Montag, 17. Juni 2019, 19.30 Uhr

Einführung mit Ivan Repušić 45 Minuten vor dem Konzert

 

 

 

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