Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

Königin der Nacht: Ana Durlovski | Sarastro: René Pape

Oper in zwei Aufzügen 1791
Text von Emanuel Schikaneder

Auf dem Spielplan seit der Premiere der Inszenierung am 13. Januar 2018

FESTLICHER OPERNABEND | Sa 19.05.18 | 19:30–22:40 | zum letzten Mal in dieser Spielzeit! | Opernhaus

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  • Simon Bode (Tamino), Matthias Winckhler (Papageno)
    © Jörg Landsberg
  • Dorothea Maria Marx (Königin der Nacht), Simon Bode (Tamino)
    © Jörg Landsberg
  • Matthias Winckhler (Papageno), Uwe Gottswinter (Monostatos)
    © Jörg Landsberg
  • Matthias Winckhler (Papageno), Athanasia Zöhrer (Pamina)
    © Jörg Landsberg
  • Simon Bode (Tamino)
    © Jörg Landsberg
  • Simon Bode (Tamino; Mitte), Kinderstatisterie, Anna Schote (1. Knabe; Mitglied des Mädchenchors Hannover)
    © Jörg Landsberg
  • Rebecca Davis (1. Dame), Monika Walerowicz (2. Dame), Matthias Winckhler (Papageno), Julie-Marie Sundal (3. Dame)
    © Jörg Landsberg
  • Julie-Marie Sundal (3. Dame), Simon Bode (Tamino), Monika Walerowicz (2. Dame), Rebecca Davis (1. Dame)
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  • Athanasia Zöhrer (Pamina), Uwe Gottswinter (Monostatos)
    © Jörg Landsberg
  • Athanasia Zöhrer (Pamina), Dorothea Maria Marx (Königin der Nacht)
    © Jörg Landsberg
  • Dorothea Maria Marx (Königin der Nacht)
    © Jörg Landsberg
  • Matthias Winckhler (Papageno), Kinderstatisterie sowie Sophie Jarosch von Schweder (2. Knabe) u. Anna Schote (1. Knabe; Mitglieder des Mädchenchors Hannover)
    © Jörg Landsberg
  • Ylva Stenberg (Papagena), Matthias Winckhler (Papageno)
    © Jörg Landsberg
  • Athanasia Zöhrer (Pamina), Ensemble, Chor
    © Jörg Landsberg
  • Matthias Winckhler (Papageno), Stefan Adam (Sprecher), Simon Bode (Tamino), Tobias Schabel (Sarastro), Chor
    © Jörg Landsberg

ZUM STÜCK

Rasant beginnt sie, diese Oper aller Opern: Prinz Tamino gerät in die Fänge einer gefährlichen Schlange, fällt relativ unheldenhaft in Ohnmacht und wird von drei mysteriösen Damen gerettet. Doch als Tamino erwacht, ist von ihnen nichts mehr zu sehen; statt ihrer kommt Papageno des Wegs, dem erfrischend gleich-gültig ist, dass Tamino von fürstlichem Geblüt ist. Ebenso wenig geniert er sich, den Sieg über die Schlange für sich in Anspruch zu nehmen – was die drei Damen aus ihrer Deckung lockt. Solche Taten für sich zu reklamieren, stünde Papageno – der lediglich ein Vogelfänger im Dienste ihrer Herrin, der sternflammenden Königin, sei – nicht an, befinden sie. Doch wird ihm eine Chance auf Wiedergutmachung eingeräumt: Er solle im Auftrag der Königin Tamino zur Seite stehen bei der Aufgabe, ihre von Sarastro entführte Tochter Pamina zu retten. Unversehens geraten also der Prinz und der Vogelfänger als ungleiches Duo in ein großes Abenteuer, bei dem sich immer neue Rätsel auftun: Gut und Böse prallen aufeinander, und nicht immer ist klar, wer welcher Seite zuzurechnen ist. Mehr als einmal sind der Prinz und der Vogelfänger bei den Prüfungen des Sarastro dem Tode nahe. Selbst Pamina gerät in Not: Taminos standhafte Stummheit in einer der Prüfungen bringt die an dessen Liebe zweifelnde junge Frau an den Rand des Selbstmords; Papageno hingegen wünscht sich einen Strick bei der Aussicht, ein entsagungsreiches und vor allem gefährtinnenloses Leben führen zu müssen. Schwerwiegende Entscheidungen müssen die Figuren für sich und ihr Leben treffen, während sie zwischen den Polen von Gut und Böse, von Pflichterfüllung und Freiheit hin und her gerissen werden. »Die Zauberflöte« sei neben Shakespeares »Hamlet« und Leonardos »Mona Lisa« das dritte große Rätselwerk unserer Kultur, beschreibt der Schweizer Germanist Peter von Matt die große Faszination dieses Werkes, zu der die Musik maßgeblich beiträgt – schließlich bestimmt sie in Form der titelgebenden Zauberflöte und eines Glockenspiels die Handlung mit.

Mozarts und Schikaneders Oper ist eine umfassende Mischung musikalischer Stile – vom volksliedhaften Ton des Papageno hin zur virtuosen Koloraturarie der Königin der Nacht, von den sakralen Chorklängen der Anhänger Sarastros zu den innig-puren Melodien der Arien Paminas. Gleichzeitig schwebt das Werk zwischen Kasperletheater und Zauberoper, zwischen spektakulärer Maschinenoper und rührendem Volkstheater, zwischen Märchen, Mythos und moralisch-freimaurerisch geprägtem Mysterienspiel. All dies trägt Tamino, Papageno und Pamina durch die Höhen und Tiefen der Handlung – doch geht diese über das Bestehen von Prüfungen hinaus. Dank der Musik Mozarts kommen sie am Ende dem einen großen Rätsel ein Stück weit auf die Spur: Wer bin ich?

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Die Gehirnwäsche der Erziehung - "Die Zauberflöte" an der Staatsoper Hannover nmz.online, 15.01.2018
mehr
Die Zauberflöte Online Musik Magazin, 14.01.2018
mehr
Gefährliche Achtel Hannoversche Allgemeine Zeitung, 15.02.18
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Buffy und die Zauberflöte Neue Presse, 15.01.2018
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TERMINE & KARTEN

Termine

20.09.18Do 19:30
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Leitungsteam

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Musikalische Leitung
Valtteri Rauhalammi
Inszenierung
Frank Hilbrich
Bühne
Stefan Heyne
Kostüme
Julia Müer
Licht
Susanne Reinhardt
Choreinstudierung
Lorenzo Da Rio
Dramaturgie
Christopher Baumann

Besetzung

Besetzung

Sarastro
René Pape
Tamino
Simon Bode
Sprecher
Stefan Adam
1. Priester
Daniel Eggert
2. Priester
Martin Rainer Leipoldt
Königin der Nacht
Ana Durlovski
Pamina
Athanasia Zöhrer
1. Dame
Stella Motina
2. Dame
Josy Santos
3. Dame
Julie-Marie Sundal
3 Knaben
Mitglieder des Mädchenchors Hannover
Papageno
Matthias Winckhler
Papagena
Ylva Stenberg
Monostatos
Uwe Gottswinter
1. Geharnischter
Martin Rainer Leipoldt
2. Geharnischter
Daniel Eggert
Chor der Staatsoper Hannover
Kinderstatisterie
Statisterie der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Theaterpädagogische Angebote

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Produktion empfohlen ab Klasse 4

 

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